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10. September 2014
Veranstalter: MES

Konferenz „Kriegserinnerung zwischen Vergangenheitsbewältigung und Zukunftsgestaltung”

Die Konferenz wird im Rahmen der Reihe "Zum Gedenken des 100. Jahrestags des Beginns des I. Weltkrieges" organisiert.
Termin:
Mittwoch, 10. September 2014
9:00 - 17:45 Uhr

Ort:
Andrássy Universität Budapest
Pollack Mihály tér 3.
1088 Budapest
 
Anmeldung:
bei Richard Lein (richard.lein@andrassyuni.hu)
bis zum Montag, den 8. September 2014

Veranstalter:  
András Masát
Dieter Binder
Richard Lein
Krisztina Hittner
 
Kooperationspartner:
Deutsches Auswärtiges Amt
 
​Über die Konferenz: 
Die Konferenz beschließt das Gedenkjahr 2014 mit einer Betrachtung der spezifischen Aspekte der Kriegsfolgen und der Kriegserinnerung. Dabei soll primär den Fragen nachgegangen werden, wie das Kriegserlebnis auf die betroffenen Gesellschaften und Menschen gewirkt hat, welche Lasten und Traumata zurückgeblieben waren und welche Lehren für die Zukunft gezogen wurden. Ansatzpunkt ist eine vergleichende Analyse unterschiedlicher Erinnerungskultur(en) in Europa und im Rest der Welt. Im Rahmen der Konferenz werden auch die gesellschaftlichen und politischen Folgewirkungen des Krieges beleuchtet. Nationale Stereotypen werden ebenso behandelt wie die Rolle der Kriegserinnerung bei der Herausbildung und Konsolidierung nationaler Identitäten.
Der Erste Weltkrieg war zugleich der letzte Krieg Österreich-Ungarns, an dessen Ende der Zerfall der Donaumonarchie stand. Die Frage, wie an diesen Krieg erinnert werden sollte, war in den Nachfolgestaaten der Habsburgermonarchie von Anfang an umstritten Zunächst einmal fanden sich die ehemaligen Soldaten, die bis zum Oktober/November 1918 gemeinsam gekämpft hatten, bei Kriegsende auf verschiedenen Seiten wieder, zählten doch ihre neu entstandenen Heimatstaaten entweder zu den „Siegern“ (Tschechoslowakei, Jugoslawien, Polen, Ukrainer) oder zu den „Verlierern“ (Österreicher, Ungarn) des Konflikts. Hinzu kam, das manche aus den „Siegerstaaten“ stammenden Soldaten während des Krieges in den Ententearmeen gedient hatten, sodass sich nach 1918 die Frage stellte, welchen Kriegsteilnehmern man nun gedenken sollte.
Das Ziel der Konferenz ist unter anderem zu zeigen, wie sich die Erinnerung an die Zeit des Krieges in der öffentlichen Meinung der Nachfolgestaaten und der Nachfolgegenerationen einprägte. Der Schwerpunkt soll auf den Narrativen Deutschlands und der Nachfolgestaaten der Monarchie liegen, es kann im Rahmen der Veranstaltung aber auch ein Blick auf die Sichtweisen der „Siegermächte“ geworfen werden.
 
 
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