»Ihn nicht gekannt zu haben ist ein Versäumnis, denn das Buch ist klug, schön und unterhaltsam.«
Süddeutsche Zeitung
Klappentext
Dem Vater zum Gefallen und mit der Absicht, fortan ein bürgerliches Leben zu führen, ist Mihaly vor kurzem dem Budapester Familienunternehmen beigetreten und hat endlich geheiratet. Mit Erzsi an seiner Seite will Mihaly den jugendlichen Bohemien nun für immer hinter sich lassen. Ohne zu wissen, dass er für seine Braut der willkommene Anlass war, aus der Enge ihrer ersten Ehe mit einem wesentlich älteren Mann auszubrechen, wird Mihaly jedoch bereits auf der Hochzeitsreise in Italien durch die unerwartete Begegnung mit einem alten Freund von melancholischen Erinnerungen an seine rebellische Jugend überwältigt...
Über den Autor
Antal Szerb (1901-1945), Schriftsteller und Literaturwissenschaftler. Sein kurzes Leben war geprägt von der Liebe zur europäischen Kultur und Literatur. Er studierte Hungarologie sowie Germanistik, später auch Anglistik und promovierte 1924. Neben seinen Romanen und Erzählungen verfasste er zahlreiche Buchrezensionen und Essays. Zu seinen bedeutendsten literaturwissenschaftlichen Werken gehören „Die ungarische Literaturgeschichte“ und "Die Literaturgeschichte der Welt". Zweimal, 1935 und 1937, erhielt er den Baumgarten-Preis. Antal Szerb kam 1945 im Alter von 43 Jahren im KZ Balf in West-Ungarn ums Leben und ist in Ungarn einer der meistgelesenen ungarischen Autoren des 20. Jahrhunderts.
Quelle: perlentaucher.de Das Kulturmagazin