„Das Buch ist eine Wucht – virtuos und witzig geschrieben. Jede einzelne der neun Geschichten ein Diamant.“
ZDF heute journal
Klappentext
Ein Mann kauft ein Mobiltelefon und bekommt Anrufe, die einem anderen gelten; nach kurzem Zögern beginnt er ein Spiel mit der fremden Identität. Ein Schauspieler wird von einem Tag auf den nächsten nicht mehr angerufen, als hätte jemand sein Leben an sich gerissen. Ein Schriftsteller macht zwei Reisen in Begleitung einer Frau, deren größter Alptraum es ist, in einer seiner Geschichten vorzukommen. Ein verwirrter Internetblogger wiederum wünscht sich nichts sehnlicher, als einmal Romanfigur zu sein. Eine Krimiautorin geht auf einer abenteuerlichen Reise in Zentralasien verloren, eine alte Dame auf dem Weg in den Tod hadert mit dem Schriftsteller, der sie erfunden hat, und ein Abteilungsleiter in einem Mobiltelefonkonzern verliert über seinem Doppelleben zwischen zwei Frauen den Verstand. Neun Episoden, die sich nach und nach zu einem romanhaften Gesamtbild ordnen, ein raffiniertes Spiel mit Realität und Fiktionen: ein Spiegelkabinett.
Über den Autor
Daniel Kehlmann, 1975 in München geboren, lebt in Wien und in Berlin. Sein Werk hat zahlreiche Auszeichnungen erfahren, darunter der Candide-Preis, der Kleist-Preis und der Thomas-Mann-Preis. „Die Vermessung der Welt“, 2005 erschienen und seither in über 40 Sprachen übersetzt, wurde einer der größten literarischen Erfolge der letzten Jahrzehnte. Für „Ruhm“ erhielt er den Prix Cévennes für den besten europäischen Roman 2009.
Quelle: perlentaucher.de Das Kulturmagazin
Seine Werke in der Bibliothek: Der fernste Ort; Ich und Kaminski; Lob: über Literatur; Ruhm.