Klappentext
Im Februar 1995 ermordeten rechtsradikale Bombenleger im österreichischen Burgenland vier junge Roma, die "den Fehler hatten, nicht rechtzeitig das Aussehen und die Namen unserer Bekannten angenommen zu haben." Elfriede Jelineks Stück "Stecken, Stab und Stangl" steht gegen dieses Verbrechen, aber mehr noch gegen den Chor der Trauermoderatoren und Beschwichtiger, gegen das Leben, das plappernd weitergeht. Die Zeitschrift "Theater heute" wählte es zum "Stück des Jahres" 1996.
Über die Autorin
Geboren am 20.10.1946 in Mürzzuschlag (Steiermark), studierte in Wien Theaterwissenschaft, Kunstgeschichte und Musik. Ausbildung zur Organistin, seit 1966 freie Autorin. Für ihr Werk erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, darunter 1989 den Würdigungspreis der Stadt Wien für Literatur, 1998 den Georg-Büchner-Preis, 2002 den Theaterpreis Berlin und den Heinrich-Heine-Preis. Im Oktober 2004 folgte schließlich der Literatur-Nobelpreis.
Quelle: www.rowohlt.de
Ihre Werke in der Bibliothek: Die Ausgesperrten; Bambiland; Ein Sportstück; Gier; In den Alpen; Isabelle Huppert in Malina; Kéj; Die Kinder der Toten; Kis csukák; Die Klavierspielerin; Das Lebewohl; Die Liebhaberinnen; Lust; Macht nichts; Oh Wildnis, oh Schutz vor ihr; Pihenő, avagy mind ezt csinálják; Stecken, Stab und Stangl; Theaterstücke; Tod und das Mädchen I-V; Totenauberg; Wir sind Lockvögel, Baby!; Wolken, Heim; A zongoratanárnő.