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28.11.2012

Vladimir Vertlib

3. Dezember 2012, 18.00 Uhr

Über den Autor

Vladimir Vertlib, geboren in Leningrad (heute St. Petersburg),emigrierte 1971 mit seinen Eltern aus der UdSSR. Nach Zwischenstationen in Israel, Österreich, Italien, den Niederlanden und den USA lebt er seit 1981 in Österreich und ist seit 1993 als freiberuflicher Schriftsteller tätig. Vertlib schreibt Romane, Erzählungen, Essays und Artikel für Zeitungen und Zeitschriften. Für sein Werk erhielt er unter anderem den Österreichischen Förderungspreis für Literatur, den Adelbert von Chamisso-Förderpreis sowie den Anton Wildgans Preis.

Schimons Schweigen

"Vladimir Vertlib vereint das moderne Schreiben mit jüdischer Erzähltradition und russischer Poesie."

Doron Rabinovici

Klappentext

Warum haben der Vater und sein einst bester Freund Schimon dreißig Jahre kein Wort mehr miteinander gewechselt? In der Sowjetunion kämpften sie gemeinsam im Untergrund. Vertlib versucht dieses Rätsel auf einer emotionalen Reise nach Israel zu lösen, wo er als Kind zwei Jahre lang gelebt hat. Die Reise wird für ihn zu einer Auseinandersetzung mit sich selbst. Seine Familie war, nachdem sie Israel enttäuscht verlassen hatte, im Wien der achtziger Jahre gelandet, wo die Waldheim-Affäre und der Umgang mit der Vergangenheit gerade die Gesellschaft entzweiten. Israel blieb für ihn das Land einer ambivalenten Sehnsucht, in dem sich die eigene brüchige Identität als Migrant, als Jude und als Österreicher russischer Herkunft spiegelte.

Quelle: http://www.hanser-literaturverlage.de

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