Vom Januar 2012 bis 31. März 2014 wurden an der Andrássy Gyula Deutschsprachigen Universität Budapest (AUB) im Rahmen des TÁMOP-4.2.2/B-10/1-2010-0015 Projektes das Donau-Institut für Interdisziplinäre Forschung und die Doktorschule unterstützt, um die wissenschaftliche Qualität durch die Einladung ausgewiesener ForscherInnen, sowie die Organisation internationaler Konferenzen weiter zu entwickeln. Die Summe der Förderung beträgt 88.360.000 HUF.
Das Donau-Institut für Interdisziplinäre Forschung Budapest wurde im November 2009 als Forschungsinstitut der Andrássy Universität Budapest (AUB) gegründet und hat ein Jahr später seine Arbeit aufgenommen. Mit Hilfe des Projektes sollen folgende Ziele verwirklicht werden:
Als interdisziplinäre Forschungsstelle koordiniert das Institut die Forschung in den bisher herausgebildeten Schwerpunktsetzungen an der AUB auf dem Gebiet der Europäischen Integration und der spezifischen Transformationsprozesse der Staaten Mittel- und Osteuropas und macht diese sichtbar.
Das Institut bündelt die in Zusammenhang mit den Donauraumstrategien der EU und der beteiligten Länder (insbesondere Ungarn, Österreich, Deutschland, Bayern, Baden-Württemberg) stehenden Aktivitäten der AUB und profiliert die AUB als Modellprojekt im Rahmen der Donauraumstrategie.
Das Donau-Institut treibt die Vernetzung der AUB in der Region weiter voran und baut dazu ein europaweites, interdisziplinäres Netzwerk zur Forschung über die Region Mittel- und Osteuropa auf bzw. aus. Es leistet einen Beitrag zur Verstärkung der Wissenschafts- und Hochschulkooperation.
Im Rahmen des Projektes organisiert das Institut regelmäßig internationale Konferenzen, Workshops, Vorträge und Ringvorlesungen, die auch in die interessierte Öffentlichkeit ausstrahlen.