Die Erweiterung der Europäischen Union von 2004 jährt sich in diesem Jahr zum zehnten Mal. Der Beitritt der mitteleuropäischen Mitgliedstaaten wurde damals überwiegend euphorisch begrüßt und war von großen Hoffnungen begleitet: die postkommunistischen Staaten hatten seit dem Fall des Eisernen Vorhangs große Reformanstrengungen unternommen und die Europäische Union war auf dem Weg, mit einem Vertrag über eine europäische Verfassung eine neue Stufe der Integration zu erreichen.
Zehn Jahre später ist die Bilanz ernüchternd: der Verfassungsvertrag wurde auf einen Reformvertrag reduziert, die europäische Integration wird durch die Euro-Krise und die Wirtschaftskrise in den südlichen Mitgliedstaaten vor erhebliche Herausforderungen gestellt, die wirtschaftliche Entwicklung in vielen mittel- und osteuropäischen Mitgliedstaaten ist stagnierend oder gar rückläufig; die Rechtsstaatlichkeit von Justiz und Verwaltung weist zum Teil noch erhebliche Defizite auf; und der zunehmende Euroskeptizismus in diesen Ländern wird von Tendenzen der Renationalisierung begleitet.
Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der EU-Erweiterung organisiert die Andrássy Universität Budapest eine Veranstaltungsreihe, in der aus rechts-, wirtschafts-, kultur- und politikwissenschaftlicher Perspektive eine Bilanz der EU-Erweiterung von 2004 gezogen wird und die Perspektiven der neuen Mitgliedstaaten für die kommenden Jahre analysiert werden sollen. Die Veranstaltungsreihe entspricht in besonderer Weise dem Gründungsauftrag der Andrássy Universität Budapest, in Lehre und Forschung zur europäischen Integration beizutragen.
V E R A N S T A L T U N G E N
10 Jahre Osterweiterung -- Herausforderungen der Integration
Konferenz anlässlich des 10. Jahrestages der EU-Osterweiterung
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ZEITPUNKT
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10. und 11. April 2014
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ORT
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Andrássy Universität Budapest
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VERANSTALTER
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Prof. Dr. Ellen Bos
Professurleiter
Vergleichende Politikwissenschaft mit Schwerpunkt
Mittel- und Osteuropa in der EU
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Die Andrássy Universität begleitet seit ihrer Gründung ihrem Gründungsauftrag entsprechend aktiv die Integration der Staaten aus Mittel- und Mittelosteuropa in die Europäische Union. Der 10. Jahrestag der EU-Osterweiterung im Mai 2014 ist deshalb der Anlass, im Rahmen einer Konferenz die Ergebnisse der Entwicklungen in den letzten zehn Jahren zu bilanzieren. Auf der Konferenz soll zum einen eine vergleichende Analyse der EU-ropäisierung der neuen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union erfolgen. Zum andern soll der Frage nachgegangen werden, wie sich die Europäische Union durch den Beitritt der mittel- und mittelosteuropäischen Staaten verändert hat. Dabei sollen insbesondere folgende Themen behandelt werden:
• Europa-Skeptizismus und Krise der Integration
• Nachbarschaftspolitik und Östliche Partnerschaft
• Erweiterungspolitik
• Regionale Zusammenarbeit innerhalb der Europäischen Union
Die Konferenz soll eine Plattform für den Dialog zwischen deutschsprachigen Experten und Experten aus den neuen Mitgliedstaaten zur Verfügung stellen.
Förderer: Ungarisches Außenministerium, Konrad-Adenauer Stiftung
Das Programm der Konferenz
Die Einladung zur Abendveranstaltung
Euro Adoption: Costs und Benefits Researched After the Crisis
Workshop der Magyar Nemzeti Bank und der Andrássy Unviersität Budapest
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TIME
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24. April 2014, 14.00-16.00 Uhr
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LOCATION
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Andrássy University Budapest
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ORGANISATION
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Prof. Dr. Martina Eckardt
Professurleiter, Professur für Finanzwissenschaft
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Upon joining the EU, Hungary subscribed to eventually adopting the euro as well. For a small open economy with strong trade and financial linkages to the Eurozone the benefits of euro adoption are obvious. However, the global crisis also revealed that any country entering the Eurozone should be sufficiently prepared to avoid the negative consequences stemming from a lack of monetary autonomy. The workshop reevaluates the costs and benefits of euro adoption and analyzes the necessary conditions to avoid negative side effects, based on the experiences of past episodes of euro adoption.
Programm
Dániel Palotai, MNB: What we have Learnt: Benefits and Risks of the Euro Introduction
from Hungarian perspective
Katalin Bodnár, MNB: Labour Market Flexibility – the Essential Component
Prof. Dr. Siegfried Franke, AUB: Chancen und Risiken des Beitritts Ungarns zur Eurozone
Prof. Dr. Dietmar Meyer, AUB: Auswirkung der Staatsverschuldung in einer Währungsunion
Anschließend Diskussion, Moderation: Prof. Dr. Martina Eckardt, AUB
Hier finden Sie die Einladung.
Österreich-Ungarn – eine ‚Wiedervereinigung’ durch die EU?
Vortrag von Philipp Greilinger
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ZEITPUNKT
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28.04. 2014, 18.00 Uhr
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ORT
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Andrássy Universität Budapest
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VERANSTALTER
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Fakultät für Mitteleuropäische Studien
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10 Jahre EU-Erweiterung
Festvortrag von Josef Höchtl
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ZEITPUNKT
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19.05.2014, 18.00 Uhr
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ORT
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Andrássy Universität Budapest
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VERANSTALTER
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Fakultät für Mitteleuropäische Studien
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E-Government: Driver or Stumbling Block for European Integration?
10th Central and Eastern European eGov Days 2014
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Time
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08. and 09. Mai 2014
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Location
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National University of Public Service and Andrássy University Budapest
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Organisation
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Prof. Dr. Müller-Török, University of Applied Sciences Ludwigsburg
Prof. Dr. Alexander Prosser, Austrian Computer Society
Prof. Dr. Hendrik Hansen, Andrássy University Budapest
Prof. Dr. András Nemelaki, Dr. Balázs König, National University of Public Service
PD Dr. Alexander Balthasar, Federal Chancellery, Austria
Prof. Dr. Johannes Pichler, Austrian Institute for European Law and Policy
|
The annual Central Eastern European e|Gov Days have become a recognised platform for dialogue and knowledge transfer between Western and Eastern European countries. The event brings together hundreds of professionals from both private and public sectors with competitive paper presentations and inspiring panel discussions.
After expanding the focus of the conference series to all relevant aspects of Public Sector IT applications, the conference topics will include:
• Identity management for individuals
• Privacy and data protection (including Cyber Security)
• Open data
• eDemocracy
• eTools to help establish a European public space
• Legal aspects of eGovernment
• Economic and social impact of eGovernment
• Transparency and anti-corruption
• Smart cities
Sponsored by the Landesstiftung Baden-Württemberg, Konrad Adenauer Stiftung and Österreichisches Kulturforum.
Wettbewerb der Gesellschaftsrechts-Ordnungen in Ostmitteleuropa?
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Zeitpunkt
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22. und 23. Mai 2014
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Ort
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Andrássy Universität Budapest
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Veranstalter
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Prof. Dr. Martina Eckardt
(Professurleiter, Professur für Finanzwissenschaft)
Prof. Dr. Christian Schubel
(Professurleiter, für Zivil- und Wirtschaftsrecht)
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Das Programm der Tagung finden Sie hier.
Von Desintegration zu Integration? Österreich und Ungarn von der Monarchie zur Europäischen Union 1914 – 2014
Internationale Konferenz
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ZEITPUNKT |
11.-13. November 2014 |
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ORT |
Andrássy Universität Budapest |
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VERANSTALTER |
Fakultät für Mitteleuropäische Studien |
Die Erweiterung der Europäischen Union von 2004 jährt sich in diesem Jahr zum zehnten Mal. Der Beitritt der mitteleuropäischen Mitgliedstaaten wurde damals überwiegend euphorisch begrüßt und war von großen Hoffnungen begleitet: die postkommunistischen Staaten hatten seit dem Fall des Eisernen Vorhangs große Reformanstrengungen unternommen und die Europäische Union war auf dem Weg, mit einem Vertrag über eine europäische Verfassung eine neue Stufe der Integration zu erreichen.
Zehn Jahre später ist die Bilanz ernüchternd: der Verfassungsvertrag wurde auf einen Reformvertrag reduziert, die europäische Integration wird durch die Euro-Krise und die Wirtschaftskrise in den südlichen Mitgliedstaaten vor erhebliche Herausforderungen gestellt, die wirtschaftliche Entwicklung in vielen mittel- und osteuropäischen Mitgliedstaaten ist stagnierend oder gar rückläufig; die Rechtsstaatlichkeit von Justiz und Verwaltung weist zum Teil noch erhebliche Defizite auf; und der zunehmende Euroskeptizismus in diesen Ländern wird von Tendenzen der Renationalisierung begleitet.
Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der EU-Erweiterung organisiert die Andrássy Universität Budapest eine Veranstaltungsreihe, in der aus rechts-, wirtschafts-, kultur- und politikwissenschaftlicher Perspektive eine Bilanz der EU-Erweiterung von 2004 gezogen wird und die Perspektiven der neuen Mitgliedstaaten für die kommenden Jahre analysiert werden sollen. Die Veranstaltungsreihe entspricht in besonderer Weise dem Gründungsauftrag der Andrássy Universität Budapest, in Lehre und Forschung zur europäischen Integration beizutragen.
V E R A N S T A L T U N G E N
Konferenz anlässlich des 10. Jahrestages der EU-Osterweiterung
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ZEITPUNKT
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10. und 11. April 2014
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ORT
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Andrássy Universität Budapest
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VERANSTALTER
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Prof. Dr. Ellen Bos
Professurleiter
Vergleichende Politikwissenschaft mit Schwerpunkt
Mittel- und Osteuropa in der EU
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Die Andrássy Universität begleitet seit ihrer Gründung ihrem Gründungsauftrag entsprechend aktiv die Integration der Staaten aus Mittel- und Mittelosteuropa in die Europäische Union. Der 10. Jahrestag der EU-Osterweiterung im Mai 2014 ist deshalb der Anlass, im Rahmen einer Konferenz die Ergebnisse der Entwicklungen in den letzten zehn Jahren zu bilanzieren. Auf der Konferenz soll zum einen eine vergleichende Analyse der EU-ropäisierung der neuen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union erfolgen. Zum andern soll der Frage nachgegangen werden, wie sich die Europäische Union durch den Beitritt der mittel- und mittelosteuropäischen Staaten verändert hat. Dabei sollen insbesondere folgende Themen behandelt werden:
• Europa-Skeptizismus und Krise der Integration
• Nachbarschaftspolitik und Östliche Partnerschaft
• Erweiterungspolitik
• Regionale Zusammenarbeit innerhalb der Europäischen Union
Die Konferenz soll eine Plattform für den Dialog zwischen deutschsprachigen Experten und Experten aus den neuen Mitgliedstaaten zur Verfügung stellen.
Förderer: Ungarisches Außenministerium, Konrad-Adenauer Stiftung
Euro Adoption: Costs und Benefits Researched After the Crisis
Workshop der Magyar Nemzeti Bank und der Andrássy Unviersität Budapest
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TIME
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24. April 2014, 14.00-16.00 Uhr
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LOCATION
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Andrássy University Budapest
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ORGANISATION
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Prof. Dr. Martina Eckardt
Professurleiter, Professur für Finanzwissenschaft
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Upon joining the EU, Hungary subscribed to eventually adopting the euro as well. For a small open economy with strong trade and financial linkages to the Eurozone the benefits of euro adoption are obvious. However, the global crisis also revealed that any country entering the Eurozone should be sufficiently prepared to avoid the negative consequences stemming from a lack of monetary autonomy. The workshop reevaluates the costs and benefits of euro adoption and analyzes the necessary conditions to avoid negative side effects, based on the experiences of past episodes of euro adoption.
Programm
Dániel Palotai, MNB: What we have Learnt: Benefits and Risks of the Euro Introduction
from Hungarian perspective
Katalin Bodnár, MNB: Labour Market Flexibility – the Essential Component
Prof. Dr. Siegfried Franke, AUB: Chancen und Risiken des Beitritts Ungarns zur Eurozone
Prof. Dr. Dietmar Meyer, AUB: Auswirkung der Staatsverschuldung in einer Währungsunion
Anschließend Diskussion, Moderation: Prof. Dr. Martina Eckardt, AUB
Hier finden Sie die Einladung.
Österreich-Ungarn – eine ‚Wiedervereinigung’ durch die EU?
Vortrag von Philipp Greilinger
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ZEITPUNKT
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28.04. 2014, 18.00 Uhr
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ORT
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Andrássy Universität Budapest
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VERANSTALTER
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10 Jahre EU-Erweiterung
Festvortrag von Josef Höchtl
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ZEITPUNKT
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19.05.2014, 18.00 Uhr
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ORT
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Andrássy Universität Budapest
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VERANSTALTER
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E-Government: Driver or Stumbling Block for European Integration?
10th Central and Eastern European eGov Days 2014
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Time
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08. and 09. Mai 2014
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Location
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National University of Public Service and Andrássy University Budapest
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Organisation
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Prof. Dr. Müller-Török, University of Applied Sciences Ludwigsburg
Prof. Dr. Alexander Prosser, Austrian Computer Society
Prof. Dr. Hendrik Hansen, Andrássy University Budapest
Prof. Dr. András Nemelaki, Dr. Balázs König, National University of Public Service
PD Dr. Alexander Balthasar, Federal Chancellery, Austria
Prof. Dr. Johannes Pichler, Austrian Institute for European Law and Policy
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The annual Central Eastern European e|Gov Days have become a recognised platform for dialogue and knowledge transfer between Western and Eastern European countries. The event brings together hundreds of professionals from both private and public sectors with competitive paper presentations and inspiring panel discussions.
After expanding the focus of the conference series to all relevant aspects of Public Sector IT applications, the conference topics will include:
• Identity management for individuals
• Privacy and data protection (including Cyber Security)
• Open data
• eDemocracy
• eTools to help establish a European public space
• Legal aspects of eGovernment
• Economic and social impact of eGovernment
• Transparency and anti-corruption
• Smart cities
Sponsored by the Landesstiftung Baden-Württemberg, Konrad Adenauer Stiftung and Österreichisches Kulturforum.
Wettbewerb der Gesellschaftsrechts-Ordnungen in Ostmitteleuropa?
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Zeitpunkt
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22. und 23. Mai 2014
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Ort
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Andrássy Universität Budapest
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Veranstalter
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Prof. Dr. Martina Eckardt
(Professurleiter, Professur für Finanzwissenschaft)
Prof. Dr. Christian Schubel
(Professurleiter, für Zivil- und Wirtschaftsrecht)
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Von Desintegration zu Integration? Österreich und Ungarn von der Monarchie zur Europäischen Union 1914 – 2014
Internationale Konferenz