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1. JahrgangDas Doktoratskolleg (DK) der Fakultät für Mitteleuropäische Studien (MES) ist eine Initiative des Österreichischen Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) und der Andrássy Universität Budapest (AUB) und besteht seit Jänner 2010. Der 1. Jahrgang nahm mit 1.1.2010 seine Forschungen im Rahmen des DK auf.
Lebenslauf
Mag. Dorothea Faes, geb. 1983, studierte an der Universität Wien Geschichte und Germanistik und schloss mit der Diplomarbeit Zwischen Vielvölkerreich und Nationalstaat. Das galizische Judentum zwischen 1880 und 1920 ihr Studium ab. Seit Jänner 2010 ist Frau Mag. Faes Dissertantin des Doktorandenkolleg der Fakultät für Mitteleuropäische Studien an der Andrássy Universität Budapest sowie der dortigen Doktorschule. Dissertationsthema: Jüdische Identitätskonzepte in fiktionaler Literatur. Mitteleuropa in der Zwischenkriegszeit (Arbeitstitel).
Forschungsschwerpunkte
Neue Kulturgeschichte, Gedächtnis- und Erinnerungskultur, Kulturtransfer (Histoire corisée), Jüdische Studien, Österreichische Zeitgeschichte, Osteuropäische Geschichte, Habsburgermonarchie im 19. Jahrhundert, Erster Weltkrieg
Publikationen
-Jüdische Identitäten der Zwischenkriegszeit. Fiktionale Literatur der Habsburger Monarchie nach 1918, in: Ostblicke J 2/H 2 (2011), 4-9; http://www.ostblick-deutschland.de/downloads/ostblicke/Ostblicke_Heft2_2011.pdf.
-Jüdische Identitätskonzepte in fiktionaler Literatur der Zwischenkriegszeit, in: ERSTAUSGABE. Veröffentlichungen junger WissenschafterInnen der Karl-Franzens-Universität Vol. 3 (2010), 37-44.
Lebenslauf
Nicole-Melanie Goll, Dr. phil., geb. 1982 in Graz, studierte an der Karl-Franzens-Universität Graz und schloss dort 2007 ihr Studium mit der Diplomarbeit „Glück auf, gut Land. Tradition und Traditionspflege beim Österreichischen Bundesheer am Beispiel der Österreichischen Luftstreitkräfte 1955-2005“ ab. Ab Jänner 2010 war sie Dissertantin im Doktorandenkolleg der Fakultät für Mitteleuropäische Studien sowie der Doktorschule der Andrássy Universität Budapest. 2014 promovierte sie an der Universität Graz. Thema ihrer Dissertation: „Godwin von Brumowski und der Mythos vom österreichischen Kriegshelden“. Zusätzlich ist Dr. Goll Vorstandsmitglied des Centre for Military Studies Graz (CMS Graz) und arbeitete in zahlreichen Forschungsprojekten des Bundesministeriums für Landesverteidigung und Sport (BMLVS) mit.
Forschungsschwerpunkte
Erster Weltkrieg (Südwestfront), militärische Tradition und Identität, Luftkrieg (1. und 2. Weltkrieg), österreichische Zeitgeschichte, Gedächtnis und Erinnerung.
Publikationen (Auswahl)
“Vom Operationsgebiet fernzuhalten”. Zwangsdeportation und Internierung als sicherheitspolitische Maßnahmen der Habsburgermonarchie im Ersten Weltkrieg, am Beispiel des Zivilinterniertenlagers Thalerhof bei Graz, in: JIPPS 1/2009, S. 7 – 23.
“…Dass wir es mit zwei Kriegen zu tun haben, der eine ist der Krieg nach außen, der andere nach innen” – Die Ruthenen und das k.k. Zivilinterniertenlager bei Graz 1914 – 1917, in: Friedrich Bouvier, Nikolaus Reisinger (Hrsg.), Historisches Jahrbuch der Stadt Graz, Bd. 40, Graz 2010, S. 277 – 305.
Verdächtigt – Verschleppt – Vergessen. Die Ruthenen und das „Russophilen“- Zivilinterniertenlager Thalerhof bei Graz 1914 – 1917, in: Zeitgeschichte 5/2010
„Russophile“ Zivilinternierte aus Galizien im Lager Thalerhof bei Graz im Ersten Weltkrieg, in: Tagungsband Zeitgeschichte (in Erscheinung)
Godwin von Brumowski (1889 – 1936).The construction of an Austrian-Hungarian war hero during World War I., in: Marija Wakounig/Karlo Ruzicic-Kessler (Hrsg.), From the Industrial Revolution to World War II in East Central Europe, Wien 2011
Zur Konstruktion des Kriegshelden in Österreich am Beispiel des Feldpiloten Godwin von Brumowski (1889–1936), in: Dorothea Faes/Nicole-Melanie Goll/Georg Hoffmann (Hgg.), Mitteleuropäische Perspektiven. Tagungsband zur Nachwuchstagung der Fakultät für Mitteleuropäische Studien der Andrassy Universität Budapest.
Weitere Informationen und Downloads unter: http://kfunigraz.academia.edu/
Lebenslauf
Georg Hoffmann, geb. 1979, studierte an der Karl-Franzens-Universität Graz Geschichte und schloss das Studium mit der Diplomarbeit „Von Radar, Raketen und Neutralität... Die Auswirkungen und Lösungen von politischen Aufgabenstellungen auf der militärischen Ebene der Waffengattung Fliegerabwehr, mit dem Schwerpunkt der Zweiten Republik von 1955 bis 2006“ ab. Er war ab Jänner 2010 Dissertant im Doktorandenkolleg der Fakultät für Mitteleuropäische Studien sowie der Doktorschule der Andrássy Universität Budapest. Im Juli 2014 promovierte er an der Karl-Franzens-Universität Graz zum Thema „Fliegermorde. Verbrechen an westalliierten Flugzeugbesatzung im ostösterreichisch – westungarischen Raum 1943 – 1945“.
Forschungsschwerpunkte
Militärgeschichte, Österreichische Zeitgeschichte, Sicherheitspolitik, Erster und Zweiter Weltkrieg, Täterforschung NS-Zeit, Krisen- und Konfliktforschung, Luftkrieg, Nachkriegsjustiz
Publikationen zur ČSSR-Krise 1968, zu Aspekten des Luftkrieges im Zweiten Weltkrieg (Fliegermord, Gesellschaft im Luftkrieg) und zum Ersten Weltkrieg. Mehrere Publikationen in Vorbereitung
Einzelprojekt
Weitere Informationen und Downloads unter: http://uni-graz.academia.edu/
Kurzer Lebenslauf: Geboren 1980 in Budapest. Studium der Germanistik sowie Deutsch als Fremdsprache auf Lehramt an der Károli Gáspár Universität in Budapest und an der Friedrich-Schiller-Universität Jena sowie Mitteleuropäische Studien an der Andrássy Gyula Deutschsprachigen Universität Budapest (AUB). Dr. Éva Kósa promovierte 2013 an der AUB. Titel der Dissertation: „Sterben und Tod als Kriegserfahrung. Selbstzeugnisse des Ersten Weltkrieges“.
Forschungsschwerpunkte:
Verzeichnis der Publikationen: hier Weitere Informationen unter: http://andrassyuni.academia.edu/ÉvaKósa
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Veranstaltungskalender
Nachrichten
Elhunyt Hazai György
11.01.2016
Trauer um György Hazai
11.01.2016
Feierliche Übergabe der
KAS-Stipendien
17.12.2015 |
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