A) Grundlagenforschung

Die Frage, welche Problemfelder im Bereich Geschichts- beziehungsweise Kulturwissenschaft als „Grundlagenforschung“ anzusehen sind, ist nicht unumstritten. Manchmal werden die beiden Disziplinen als Ganzes in diesen Bereich gezählt, dann wiederum nur einzelne Bereiche wie geschichts- oder kulturtheoretische Fragen und Methoden beziehungsweise makrohistorische Ansätze im Unterschied zu mikrohistorischen Ansätzen. Großprojekte, wie auch immer diese ausgerichtet sind, sind auf Grund der personellen Ausstattung der Fakultät beziehungsweise Universität praktisch nicht durchführbar. Hinzu kommt, dass allein die gesamte Bibliothek der Universität über maximal 25 % des Buchbestandes der Institutsbibliothek (!) eines universitären Großinstituts im deutschsprachigen Raum verfügt. Eine Anbindung an internationale Datenbanken wie z.B. JSTOR existiert überhaupt nicht. Eine Beteiligung an Projekten der Grundlagenforschung kann daher nur über etwaige Partnerinstitute erfolgen. Fachliche Kompetenz besteht auf Grund der personellen Ausrichtung zur Zeit für folgende Forschungsfelder:

(I)   Minderheitengeschichte und -kultur in Mitteleuropa und im Donauraum

(II)   Die Donaumonarchie und ihre Nachfolgestaaten

(III)   Das europäische Staatensystem im 19. und 20. Jahrhundert

(IV)   Der Donauraum als historische Kultur- und Wirtschaftsregion

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