Forschungsprojekt A

Ungarn 1956 vor der UNO


Projektleiter: Dr. habil. Georg Kastner

Ziel des Projektes ist es, in einer eingehender Analyse zu zeigen, inwieweit Ungarn 1956 für die Vereinten Nationen tatsächlich interessant war und ob es echte Anstrengungen gegeben hat, die über standardisiertes Business as usual hinausgingen.

Studierenden der Fakultät und der Universität können sich während des Studiums mit Erarbeitung der Teilthemen in Form von Seminar- und Abschlussarbeiten oder Publikationen zum Projekt anschließen.

Die Bearbeitung des Themenkomplexes Ungarn 1956 und die UNO wirft eine Reihe von Fragen auf:

  • Ist das Verhalten der Vereinten Nationen ein für die ungarische Geschichte relevantes Problem?
  • Hat sich die UNO richtig oder falsch verhalten, halbherzig oder nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt? Trug sie zu einer Verbesserung oder zu einer Verschlechterung der Situation der ungarischen Bevölkerung bei?
  • War die UNO überhaupt eine relevante Organisation für ein derartig komplexes Problem?
  • Kann die Beschäftigung mit dem Thema noch neue Erkenntnisse bringen?
  • Und schließlich, war das Vorgehen der UNO ein Erfolg oder ein Misserfolg?

Einige der Fragen greifen ineinander über und stehen im Mittelpunkt des Forschungsprojektes von Dr. Kastner,  der seine Habilitationsschrift zu diesem Thema im Januar 2009 verfasste. Die entsprechende Publikation soll im Herbst 2010 beim Studienverlag (Innsbruck-Wien-Bozen) erscheinen.

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