|
|
||
Ass.-Prof. Mag. Dr. Gerald Lamprecht
Kurzbeschreibung des Projektes: Das Projekt widmet sich der jüdischen Kriegserinnerung innerhalb der Habsburgermonarchie sowie in weiterer Folge ab 1918 im sogenannten Restösterreich und punktuell vergleichend in den übrigen Nachfolgestaaten. Dabei geht es darum, wie die Kriegserlebnisse interpretiert, sinnbehaftet und für kollektive Identitätsentwürfe fruchtbar gemacht wurden. Es geht um die Fragen, auf welche Art und Weise durch Sinnstiftung aus den individuellen Kriegserlebnissen und Kriegserfahrungen letztlich kollektive Kriegserinnerungen wurden und inwieweit diese für jüdische Gruppenbildungsprozesse ebenso wie für die Verortungsprozesse von Jüdinnen und Juden innerhalb der Gesellschaft relevant waren. Im Fokus der Untersuchung stehen somit die Formen und Manifestationen kollektiver jüdischer Kriegserinnerungen. Ihr Bogen spannte sich von veröffentlichten Erinnerungsdiskursen in jüdischen Zeitungen und Zeitschriften sowie Büchern/Broschüren über öffentliche Rituale bis hin zu den Materialisationen in Form von Heldenfriedhöfen und Heldendenkmälern. Darüber hinaus werden auch die Erinnerungsgemeinschaften in den Blick genommen. Dies waren die jüdischen Gemeinden oder Organisationen und Vereine, wie beispielsweise der 1919 ins Leben gerufene „Verband der jüdischen Kriegsbeschädigten, Invaliden, Witwen und Waisen“ und der im Jahr 1932 gegründete „Bund jüdischer Frontsoldaten Österreichs“ mit seinen zahlreichen Ortsgruppen. |
Veranstaltungskalender
Nachrichten
Elhunyt Hazai György
11.01.2016
Trauer um György Hazai
11.01.2016
Feierliche Übergabe der
KAS-Stipendien
17.12.2015 |
|
| Andrássy Universität Budapest | Pollack Mihály tér 3. | H-1088 Budapest | +36 1 266 3101 | uni@andrassyuni.hu | old.andrassyuni.eu | ||
|
||